telegate reduziert Schulden
Der Münchener Telefonauskunftsdienstleister telegate AG hat im Geschäftsjahr 2003 seine Verbindlichkeiten um 23 Millionen Euro reduziert.
Der zweitgrößte Telefonauskunftsdienstleister (nach der Telekom), die Münchener telegate AG, hat im Geschäftsjahr 2003 ihre Schulden um 23 Millionen Euro reduziert. Damit lasteten zum 31. 12. 2003 auf dem Unternehmen noch Verbindlichkeiten von 4,7 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor waren es noch 27,8 Millionen Euro. Das gab das Unternehmen heute bekannt.
Im Geschäftjahr 2003 hat telegate im Umsatz einen Anstieg von 20 Prozent auf 138,7 Millionen Euro verbucht. Im Jahr 2002 waren es noch 115,6 Millionen Euro. Das Unternehmen erwirtschaftete im Jahr 2003 einen Nettogewinn von 7,5 Millionen Euro. Im Vorjahr verbucht man noch ein Minus von 37,3 Millionen Euro. Erstmals seit dem Börsengang im Jahr 1999 übersteigen die liquiden Mittel von 9,3 Millionen Euro die Finanzverbindlichkeiten.
Das Unternehmen prognostiziert für die Jahre 2004 bis 2006 ein jährlich zweistelliges Umsatz- und Ergebniswachstum. (rro)