Bausoftware-Spezialist Nemetschek zurĂĽck in den schwarzen Zahlen

Der Bausoftware-Spezialist Nemetschek hat 2003 dank seines harten Sparkurses die RĂĽckkehr in die Gewinnzone geschafft.

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  • dpa

Der Bausoftware-Spezialist Nemetschek hat 2003 dank seines harten Sparkurses die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Nach vorläufigen Zahlen sei ein Überschuss von 3,9 Millionen Euro erwirtschaftet worden, nach einem Verlust von 11,7 Millionen Euro im Vorjahr, teilte die Nemetschek AG mit. Der Umsatz gab von 105,5 Millionen auf 95,6 Millionen Euro nach. Für 2004 rechnet der Vorstand trotz der anhaltend schwierigen Lage in der Baubranche mit einer leichten Umsatz- und Ergebnissteigerung.

Mit den Geschäftszahlen sieht sich das Unternehmen im Plan. Die anhaltende Konjunkturschwäche und ein weiterer Rückgang der Bauinvestitionen hätten die Umsätze im Inland schrumpfen lassen. Den Auslandsanteil an den Erlösen bezifferte Nemetschek auf 43 Prozent. Neben Kostensenkungen hätten auch Effizienzsteigerungen, beispielsweise durch die Zusammenlegung von Unternehmens- und Geschäftseinheiten, die operative Trendwende gebracht.

Vor allem wegen hoher Firmenwertabschreibungen hatte das Unternehmen in den Jahren 2000 bis 2002 Verluste geschrieben. Allein 2002 wurden im Rahmen eines Restrukturierungsprogramms rund 250 Stellen gestrichen. Auch 2003 seien als Folge dieses Programms nochmals rund 40 Stellen weggefallen, sagte ein Unternehmenssprecher. Derzeit habe Nemetschek rund 720 Beschäftigte. Das Unternehmen gehört nach eigenen Angaben zu den führenden Anbietern im Bereich der Software für die Bauindustrie. (dpa) / (jk)