Siemens dementiert Berichte über Stellentransfer nach Asien und Osteuropa

Es gibt keine Pläne für einen massiven Stellentransfer aus den USA und Westeuropa nach Indien, China und Osteuropa, sagte heute ein Unternehmenssprecher.

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Siemens hat Medienberichte über eine Verlagerung von bis zu 15.000 Stellen in der Softwareprogrammierung aus den USA und Westeuropa nach Indien, China und Osteuropa dementiert. Siemens wolle sich zwar in diesen Regionen engagieren und schrittweise auch Personal in den USA und Westeuropa reduzieren, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag auf Anfrage der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX. Es gebe aber keine Pläne für einen massiven Stellentransfer.

In den Medien wurde ein indischer Siemens-Manager zitiert, laut dem ein großer Anteil der Software-Entwicklungsaktivitäten von Hochlohnländern in Niedriglohnländer verlagert werden müsse. Bereits im Dezember vergangenen Jahres hieß es zwar , Siemens werde bei der Software-Entwicklung auf die Wachstumsmärkte in China, Russland, Indien und Osteuropa setzen. Jedoch sei keiner der etwa 30.000 Arbeitsplätze bei Siemens Forschung und Entwicklung in Deutschland gefährdet, betonte der Konzern nun. (anw)