Stromerzeugung auf eigene Faust
Man muss seinen Strom nicht mehr unbedingt von einem der großen Versorger beziehen: Mikroturbinen vor Ort können Geld sparen und die Umwelt schonen.
Für Betreiber von kleineren oder abseits gelegenen Produktionsstätten kann es sich lohnen, Elektrizität selbst zu erzeugen. Dabei werden zunehmend Mikroturbinen eingesetzt, die neben Strom auch Wärme liefern, berichtet Technology Review aktuell. Selbst ein Pasta-Produzent soll sie bereits einsetzen und mit der Abwärme seine Produkte trocknen.
Mikroturbinen sind seit knapp drei Jahren kommerziell erhältlich, nutzen Erdgas sowie verschiedene andere Brennstoffe und erzeugen je zwischen 25 und 250 Kilowatt. Sie sind etwa so hoch wie ein großer Mensch und ungefähr dreimal so breit. Die kompakten Dynamomaschinen sind Verwandte der Turbinen, die in Flugzeug-Jets arbeiten.
Beliebt sind Mikroturbinen unter anderem auf Offshore-Ölbohrinseln und anderen abgelegenen Förderstationen. Hier liefern sie nicht nur Strom, sondern verhindern auch die Verschwendunge von Ressourcen: Das mit dem Öl geförderte Gas wird normalerweise schlicht abgefackelt - bei einem Mikroturbinen-System dagegen dient es als Energiequelle.
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