Beschwerde bei EU-Kommission wegen UMTS-Lizenzen in Italien
Italien habe UMTS-Frequenzen an die italienische Telefonica-Moviles-Beteiligung IPSE 2000 zu teuer verkauft, so der Vorwurf.
Die spanische Mobilfunkgesellschaft Telefonica Moviles hat bei der EU-Kommission eine Beschwerde gegen die italienische Regierung eingereicht. Einen entsprechenden Bericht der spanischen Tageszeitung Cinco Dias bestätigte ein Moviles-Sprecher am Freitag.
Italien habe UMTS-Frequenzen an die italienische Moviles- Beteiligung IPSE 2000 SpA zu teuer verkauft, um wiederum andere Frequenzen für einen niedrigeren Preis an regionale italienische Mobilfunk-Anbieter abgeben zu können. IPSE habe 827 Millionen Euro für die Frequenzen bezahlt. Telefonica Moviles hält 45,9 Prozent an IPSE. (dpa) / (jk)