Vorschau auf TightVNC 2.0

Die erste Beta-Version des quelloffenen VNC-Servers TightVNC 2.0 läuft bislang nur auf Windows, bringt jedoch zahlreiche Neuerungen beim Dateitransfer, der Benutzerschnittstelle und der Zugriffskontrolle mit sich.

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Von
  • Reiko Kaps

Die Entwickler des quelloffenen VNC-Servers TightVNC haben eine erste Beta-Fassung von TightVNC 2.0 vorgestellt. Sie läuft bislang nur auf Windows, bringt jedoch zahlreiche Neuerungen beim Dateitransfer, der Benutzerschnittstelle und bei der Zugriffskontrolle. Laut TightVNC-Entwickler Constantin Kaplinsky wurde der VNC-Server vollständig neu geschrieben.

Die Desktop-Fernsteuerung besteht nun aus einen Windows-Dienst und einem eigenständigen Benutzerinterface; unter Vista und Windows 7 beseitigt das laut Kaplinsky die bisherigen Probleme bei der "schnellen Benutzerumschaltung" und den Terminal-Diensten. Die Benutzerschnittstelle, früher als "TightVNC Tray Icon" bekannt, läuft ab dieser Version als separater Prozess und kann über ein zusätzliches Password gesichert werden. Ebenfalls überarbeitet wurde die Bildschirmaktualisierung und der Dateitransfer, der jetzt mehrere Dateien und Verzeichnisse zwischen den Rechnern überträgt, löscht, umbenennt oder erzeugt: Datenkompression sorgt dabei für mehr Geschwindigkeit, die alte Dateigrößenschranke von 4 GByte entfällt.

TightVNC 2.0 Beta 1 läuft auf Windows von Version 2000 bis Windows 7 und Windows Server 2008 R2 (32/64 Bit), Installation-Programm und Quelltexte finden sich auf der Projekt-Website. (rek)