Aktionär klagt gegen Disney wegen Comcast-Angebot
Ein Aktionär ist überzeugt, dass die Comcast-Offerte zu spät publiziert wurde und strebt nun eine Sammelklage an.
Der Unterhaltungskonzern Disney hat nach Ansicht eines Aktionärs gegen mehrere Wertpapiergesetze verstoßen. Der Aktionär hat das Unternehmen und den umstrittenen CEO Michael Eisner unter anderem verklagt, weil das Übernahmeangebot des Kabelnetzbetreibers Comcast zu spät publiziert worden sei.
Der Aktionär strebt eine Sammelklage an, in der die Interessen der Aktionäre gebündelt werden sollen, die am 9. und 10. Februar -- also vor der Veröffentlichung der Comcast-Offerte -- Anteile an Disney verkauft hatten. Als die Offerte am 11. Februar auf den Tisch kam, hatten die Disney-Aktien deutlich an Wert gewonnen. Comcast hatte in dem Gebot erwähnt, dass im Vorfeld Gespräche mit CEO Eisner stattgefunden hätten. Dieser habe die Übernahmepläne zurückgewiesen. (tol)