France Télécom mit Umsatz- und Gewinnrückgang

Im vergangenen Jahr ließ der Umsatz des französischen Telekommunikationskonzerns um 2 Prozent auf 45,9 Milliarden Euro nach, der Gewinn um 3 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro.

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Von
  • dpa

France Télécom hat 2009 mit einem Umsatz- und Gewinnrückgang abgeschlossen. Der Umsatz gab auf vergleichbarer Basis um knapp 2 Prozent auf 45,9 Milliarden Euro nach, teilte das Unternehmen am heutigen Donnerstag mit. Darin ist das Geschäft in Großbritannien, das derzeit mit demjenigen der Deutschen Telekom zusammengelegt wird, nicht mehr enthalten. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel auf vergleichbarer Basis um 3 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro. Für 2010 rechnet der Konzern – abzüglich Gebührensenkungen – mit stabilen Umsätzen. Unter dem Strich verdiente France Télécom mit 4,8 Milliarden Euro rund 6 Prozent weniger als 2008. An der Börse gewannen die Aktien am Donnerstag zwei Prozent.

In Frankreich profitierte das Unternehmen insbesondere von der Einführung des iPhones, das France Télécom anfangs exklusiv vertrieb. Bislang verkaufte das Unternehmen mehr als eine Million Geräte. Bis zum Sommer will France Télécom außerdem ein Angebot einführen, das Internet, Fernsehen, Festnetz und Mobiltelefonie bündelt.

Nach einer Aufsehen erregenden Selbstmordserie unter den Beschäftigten im vergangenen Jahr hat der designierte Konzernchef Stéphane Richard auch sein neues Team vorgestellt, zu dem unter anderem Ex-Kulturministerin Christine Albanel und der bisherige Chef der französischen Nachrichtenagentur AFP, Pierre Louette, gehören. Richard soll am 1. März das Amt des Generaldirektors von Didier Lombard übernehmen, der nach Kritik an seiner Reaktion auf die Selbstmorde unter den Beschäftigten seinen Rückzug angekündigt hatte. (anw)