Neuer Linux-Kernel 2.2.26 stopft Sicherheitslücke
Im neuen Release 2.2.26 der 2.2er-Serie des Linux-Kernels sind unter anderem drei Sicherheitslücken beseitigt.
Marc-Christian Petersen, Maintainer der 2.2er-Kernelserie, die oft noch in kritischen Produktionsumgebungen eingesetz wird, hat eine neue Version dieses Linux-Kernels veröffentlicht. 2.2.26 -- sinnigerweise auch als "2.2 is not dead"-Release bezeichnet -- beseitigt einige Sicherheitslücken, unter anderem auch den zweiten Fehler in der Speicherfunktion mremap()/do_munmap(). Auch ein Fehler im TCP/IP-Stack und ein Bug bei der Behandlung der Echtzeituhr /dev/rtc, der Teile des Kernelspeichers preisgibt, ist nunmehr behoben. Die neuen Sourcen und der Patch stehen zum Download bereits zur Verfügung. Anwender sollten auf die neue Version wechseln.
Siehe dazu auch: (dab)
- Changelog 2.2.26 auf kernel.org