Apple: Aktie ganz unten, Verkäufe rauf
Der Wert der Apple-Aktie ist bei unter 15 US-Dollar und damit auf einem historischen Tiefststand angelangt, nachdem ein bislang noch unbekannter Großaktionär Ende Juni ein Paket von 1,5 Millionen Stück auf den Markt geworfen hat.
Der Wert der Apple-Aktie ist bei unter 15 US-Dollar und damit auf einem historischen Tiefststand angelangt, nachdem ein bislang noch unbekannter Großaktionär Ende Juni ein Paket von 1,5 Millionen Stück auf den Markt geworfen hat. In Verdacht steht Steve Jobs -- hatte er sich doch vor zwei Wochen durch Registrierung bei der amerikanischen Börsenaufsicht grünes Licht für den Verkauf besorgt. Sein Aktienpaket, das er durch den Verkauf von Next Software Inc. an Apple erhielt, hat exakt dieses Volumen. Beobachter rätselten über die Motive: Hat Jobs das Vertrauen in ein Comeback der von ihm mitgegründeten Firma restlos verloren? War es überhaupt Jobs, der das Paket veräußert hat? In zehn Tagen, wenn die Börsenaufsicht die Anmeldung veröffentlicht, wird man es erfahren.
Unterdessen kommen von der Handelsfront ungewohnt positive Nachrichten. Aus Resultaten ihrer regelmäßigen Marktuntersuchung schließt die amerikanischen CRN: "In den ersten fünf Monaten dieses Jahres hat Apple ein eindrucksvolles Comeback zustandegebracht." Im Desktop-Markt bei kleineren und mittleren Unternehmen sei der Marktanteil Apples im ersten Quartal auf 4,3 % und im zweiten Quartal (bis einschließlich Mai) auf 4,0 % gestiegen, nachdem er im zweiten Quartal 1996 nur 3,1 % betragen hatte. Bei Notebooks kletterte Apples Anteil aus dem tiefen Tal von 2,4 % im ersten Quartal 1996 auf 4,0 % im ersten Quartal 1997 und sogar auf 5,5 % in den Monaten April und Mai. (cp)