Telefonica nach Rekordverlusten wieder mit Milliardengewinn

Der spanische Telekom-Konzern Telefonica schreibt nach seinen Rekordverlusten wieder schwarze Zahlen.

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Von
  • Torge Löding

Bei Telefonica hat sich im Gesamtjahr 2003 der Positivtrend des ersten Halbjahres fortgesetzt. Der spanische Telecom-Konzern meldet einen Netto-Jahresgewinn von 2,2 Milliarden Euro. Im Jahr davor war aufgrund der UMTS-Abschreibungen ein Rekordverlust von 5,6 Milliarden Euro angefallen.

Der Umsatz blieb 2003 mit 28,4 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr praktisch unverändert. Die Mobilfunktochter Telefonica Moviles, auf deren Konto zu einem großen Teil die Rekordverluste 2002 gegangen waren, erwies sich im vergangenen Jahr mit einem Gewinn von 1,6 Milliarden Euro als der Hauptumsatztreiber des Konzerns.

Telefonica teilte zudem mit, dass die Rückkehr in die Gewinnzone auch in Zusammenhang mit dem Personalabbau stehe. Die Zahl der Telefonica-Kunden stieg weltweit um 13,6 Prozent auf 93,4 Millionen. In Spanien erwirtschaftete Telefonica im Festnetz-Bereich einen Gewinn von 178 Millionen Euro, 78 Prozent weniger als im Vorjahr. Das Unternehmen erklärte den Rückgang mit Sonderausgaben für den Plan, bis 2007 rund 15 000 Arbeitsplätze abzubauen. (tol)