Hewlett Packard für 2004 optimistisch
Der Computerriese Hewlett-Packard registriert stärkere IT-Investitionen von Unternehmen und rechnet in diesem Jahr in Deutschland mit einem einstelligen Umsatzwachstum.
Es weht eine schwache Brise durch die IT-Märkte -- das erste Quartal ist erfreulich verlaufen, freute sich HP-Deutschland-Chef Menno Harms am Donnerstag in Stuttgart. Mit einer millionenschweren Imagekampagne sollen die Zielgruppen Großkunden, Mittelstand und Privatleute umworben werden. Auf die Teilnahme mit eigenem Stand auf der CeBIT in Hannover aber verzichtet das Unternehmen in diesem Jahr.
Besonders stark wachse das Geschäft mit mobilen Anwendungen. Bis Ende 2005 werde sich die Zahl von Notebooks und Taschencomputer von insgesamt 130 Millionen im vergangenen Jahr auf 250 Millionen Stück erhöhen. HP ist bei Notebooks die Nummer vier hinter Acer, Fujitsu-Siemens und Toshiba. Bei Druckern kommt Hewlett-Packard auf mehr als 50 Prozent Marktanteil.
Mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr (bis Ende Oktober) zeigte sich Harms zufrieden. HP habe ein Betriebsergebnis im zweistelligen Millionenbereich erzielt. Der Umsatz lag bei 5,3 Milliarden Euro, wegen der Fusion mit Compaq gibt es keine Vergleichszahlen zum Vorjahr. Von den früher insgesamt 8400 Stellen bei HP und Compaq in Deutschland sind 7500 geblieben.
Am Montag hatte HP die 340 Millionen Euro teure Übernahme der Informationstechnologie-Tochter Triaton (370 Millionen Euro Umsatz) vom Stahlkonzern ThyssenKrupp verkündet. Damit wird die Dienstleistungssparte HP Services gestärkt, die bis 2006 ihren Umsatz von einer Milliarde Euro (2002) auf mehr als zwei Milliarden Euro verdoppeln will. (dpa)/ (tol)