Funkwerk will für Unternehmenskäufe Firmenkasse aufbessern

Bei erfolgreicher Platzierung der Aktien soll das Grundkapital von gegenwärtig rund 7,2 Millionen Euro auf etwa 7,9 Millionen Euro steigen.

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  • dpa

Der Thüringer Telekommunikationstechnik-Hersteller Funkwerk will über eine Kapitalerhöhung rund 18 Millionen Euro einnehmen. Das börsennotierte Unternehmen gewinne damit zusätzlichen Spielraum auch für größere Firmenkäufe. Wie die Funkwerk AG in Kölleda heute weiter mitteilte, sollen bis zu 718.000 Aktien institutionellen Investoren angeboten werden. Bei erfolgreicher Platzierung werde das Grundkapital von gegenwärtig rund 7,2 Millionen Euro auf etwa 7,9 Millionen Euro steigen.

Der Anteil der frei handelbaren Aktien würde damit von gegenwärtig 37,72 auf 43,35 Prozent zunehmen. Damit wird Funkwerk auch für Kleinanleger attraktiver. Seit dem Börsengang im November 2000 hat Funkwerk nach eigenen Angaben bei Umsatz und Ergebnis ein durchschnittliches Wachstum von jeweils rund 60 Prozent erzielt.

2003 schloss das Unternehmen trotz Konjunkturflaute mit einem Rekordergebnis ab. Der Umsatz stieg um 62 Prozent auf 175 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel mit mehr als 17 Millionen Euro fast doppelt so hoch aus wie im Jahr zuvor (8,9 Millionen Euro). Die Funkwerk-Gruppe mit mehr als 800 Beschäftigten stellt vor allem Mobilfunktechnik für Bahngesellschaften und die Automobilindustrie her. (dpa) / (anw)