Zusätzliche Zahlungsverfahren im Heise-Zeitschriftenarchiv

Im heise online-Kiosk lassen sich einzelne Zeitschriftenbeiträge aus c't und iX jetzt auch mit dem Zahlungssystem T-Pay begleichen. Damit ist erstmals auch eine vollständig anonyme Zahlung möglich.

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Von
  • Michael Wilde

Im heise online-Kiosk, dem Zeitschriftenarchiv des Heise Zeitschriften Verlags, lassen sich einzelne Artikel aus den Zeitschriften c't und iX jetzt auch mit dem Zahlungssystem T-Pay bezahlen. T-Pay stammt von der Deutschen Telekom und unterstützt insgesamt fünf Zahlungsvarianten. Drei davon sind auch für Kleinstbeträge geeignet und für den heise online-Kiosk freigeschaltet. Zahlungen per Lastschrift und Kreditkarte sind bei Artikeln, die ab 30 Cent zu haben sind, über T-Pay nicht sinnvoll durchzuführen. Hier empfiehlt sich weiterhin, mit Firstgate click&buy zu zahlen.

Zu den typischen Micropayment-Verfahren gehört die Zahlung über die monatliche Telekom-Rechnung. Dabei muss sich der Telekom-Kunde einmalig registrieren und gibt vor dem Download des Artikels jeweils sein persönliches Passwort ein. Der Kaufbetrag erscheint dann auf seiner monatlichen Telefonrechnung.

Beim Pay-by-Call genĂĽgt ein Anruf bei einer vor dem Download eingeblendeten Service-Nummer, um den Kaufpreis zu begleichen. Hier ist keine Registrierung erforderlich. Der Betrag erscheint ebenfalls auf der Telefonrechnung.

Ebenfalls ohne Registrierung und darüber hinaus anonym erfolgt die Zahlung mit der Guthabenkarte MicroMoney. Die Karten mit einem Guthaben von 15 oder 30 Euro werden in den T-Punkt-Filialen der Telekom sowie in vielen Postbankfilialen verkauft und lassen sich auch online erwerben. Auf der Karte befindet sich eine verdeckte 16-stellige Nummer, die man zunächst freirubbeln muss. Der Käufer muss jeweils nur diese Nummer eingeben, um zu zahlen. Reicht der Restbetrag der Karte nicht mehr aus, kann man den fehlenden Betrag von der nächsten Karte nehmen.

Der heise online-Kiosk enthält fast sämtliche Artikel der Zeitschriften c't (seit 1990) und iX (seit 1994) sowie einige Sonderhefte. Der Nutzer hat damit Zugriff auf rund 45.000 Beiträge. Vom Jahrgang 2003 an stehen alle Beiträge als PDF-Dokumente zur Verfügung. Für die Ausgaben davor liefert der Kiosk HTML-Seiten, die sich (als Archiv) wie die PDF-Dateien auf dem eigenen Computer speichern lassen. Neue Beiträge erscheinen in der Regel kurz nachdem das Magazin nicht mehr im Handel erhältlich ist. (mw)