DATE 2010: Chip- und Systemdesigner treffen sich in Dresden

Als wichtige Schnittstelle zwischen akademischer Forschung und Wirtschaft versteht sich die Konferenz DATE (Design, Automation & Test in Europe), die am kommenden Montag in Dresden startet. Präsentiert werden aktuelle Trends der Elektronikindustrie und Forschungsergebnisse von Chip- und Systemdesignern.

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Von
  • Andreas Stiller

Unmittelbar nach der CeBIT öffnen sich am kommenden Montag die Pforten in Dresdens Konferenzzentrum zur DATE10, Europas wichtigster Konferenz zum Thema (elektronisches) Design, Automation & Test. Über 1200 Teilnehmer werden zu dieser Veranstaltung erwartet. 77 ausgesuchte technische Sessions sollen "die neuesten Industrie-Trends und Forschungsergebnisse herausstellen, die einen signifikanten Einfluss auf die Zukunft der Elektronikindustrie und der wissenschaftlichen Forschung haben", erklärt der Vorsitzende der Programmkommission, Dr. Wolfgang Müller von der Universität Paderborn.

Tutorials und Workshops ergänzen die Konferenz, rund 60 Firmen zeigen in der begleitenden Ausstellung ihre Projekte, darunter auch erstmals die in Dresden ansässigen Firmen GlobalFoundries und ZMDI.

Sprecher von AMD, Intel, IBM, Infineon, TI, TSMC und anderen Firmen werden ihre Sicht in einem Business-Panel erläutern. Weitere Schwerpunkte sind "Cool Electronic Systems" und Nano-Systeme – und dazu immer wieder die Dauerfrage: Was kommt nach CMOS?

Registrieren kann man sich vorab online, allerdings sind die "Early-Bird"-Termine inzwischen abgelaufen. Für Studenten gibt es für die Konferenz und die Tutorials in begrenztem Maß Rabatte (Konferenz 550 Euro, Tutorial 220 Euro) – neben der Immatrikulationsbescheinigung braucht man dazu aber auch ein "Empfehlungsschreiben" vom zuständigen Professor oder der Institutsleitung. (as)