Tarifverhandlung für Telekom-Beschäftigte vertagt

Die Deutsche Telekom und ver.di haben die Tarifverhandlungen für 120.000 Beschäftigte des "rosa Riesen" nach der vierten Runde nunmehr auf 9./10. März vertagt.

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  • dpa

Die Deutsche Telekom und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben die Tarifverhandlungen für 120.000 Beschäftigte des "rosa Riesen" vertagt. Wie die Tarifpartner am gestrigen Freitag nach der vierten Verhandlungsrunde in Radebeul bei Dresden mitteilten, wollen sie die Gespräche am 9. und 10. März voraussichtlich in Bonn fortsetzen. Nach den Worten von Telekom-Sprecher Peter Kespohl sind die Gespräche bisher über Sondierungen und grobe Annäherungen in einzelnen Punkten nicht hinausgekommen.

Neben einer Gehaltserhöhung um 4 Prozent fordert ver.di vor allem eine Beschäftigungssicherung. Die Telekom hatte einen Beschäftigungspakt über 2004 hinaus angeboten, aber unter anderem eine Verkürzung der Arbeitszeit um 10 Prozent ohne Lohnausgleich zur Bedingung gemacht.

Bei einem Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2008 ist ver.di bereit, über eine befristete Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf bis zu 32 Stunden zu verhandeln. Die Gewerkschaft verlangt allerdings einen Entgeltausgleich. Zudem erwartet sie von der Telekom, auch künftig 4000 Ausbildungsplätze bereitzustellen. Das Unternehmen hatte zuletzt nur 2000 Stellen für Auszubildende in Aussicht gestellt. (dpa) / (psz)