Neue Variante des Netsky-Wurms verbreitet sich schnell

Nachdem am Wochenende gleich fĂĽnf neue Varianten des Bagle-Wurms entdeckt worden, gibt es jetzt auch eine neue Mutation des Netsky-Wurms, von Network Associates Netsky.d getauft.

vorlesen Druckansicht 168 Kommentare lesen
Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Patrick Brauch

Nachdem am Wochenende gleich fünf neue Varianten des Bagle-Wurms entdeckt worden, gibt es jetzt auch eine neue Mutation des Netsky-Wurms, von Network Associates Netsky.d getauft. Der Schädling verhält sich ähnlich wie sein Vorgänger: Er verbreitet sich über eine eigene SMTP-Engine mit stets gefälschten Absenderadressen. Die D-Variante legt eine 17,424 Byte große Datei winlogon.exe im Windows-Systemverzeichnis an und schreibt einen Schlüssel in die Windows-Registry, um sich beim Hochfahren des Systems selbst zu starten. Als Nebeneffekt versucht der Wurm, eventuell vorhandene Hintertüren von MyDoom.a und MyDoom.b zu deaktivieren.

Die meisten Antivirus-Hersteller wie Network Associates und Symantec haben bereits aktualisierte Virensignaturen zur Erkennung der neuen Netsky-Mutation. Die neue Netsky-Variante scheint sich rasant zu verbreiten: Die Scanner auf den Mail-Servern des Heise-Verlags registrierten ĂĽber 400 mit dem Wurm verseuchte E-Mails innerhalb einer Viertelstunde nach Aktualisierung der Signatur-Dateien.

Grundsätzlich gilt: Egal wie die Datei in einem Mailanhang heißt, man sollte sie nicht ungeprüft öffnen, anklicken oder ausführen. Auch wenn der Absender bekannt ist, kann die Mail den Wurm enthalten. Ohnehin sollten deutsche Anwender die -- allerdings stark variierenden -- englischen Betreffzeilen und Nachrichtentexte stutzig machen. Weitere Hinweise zu Viren und Würmern finden Sie auf den Antiviren-Seiten von heise Security.

Siehe dazu auch: (pab)