Intel fördert Entwicklung mobiler Anwendungen für Netbooks

Der US-Prozessorhersteller will die Entwicklung mobiler Anwendungen für Atom-basierte Netbooks vorantreiben und hat hierfür 1 Million US-Dollar ausgeschüttet.

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Von
  • Alexander Neumann

Intel will die Entwicklung mobiler Anwendungen für Atom-basierte Netbooks vorantreiben und hat dafür den "Intel Atom Developer Program Million Dollar Development Fund" ins Leben gerufen. Hierfür schüttet der Chiphersteller 1 Million US-Dollar aus. Es können sowohl Einzelentwickler als auch kleine und große Softwarehersteller mitmachen. Teilnehmer erhalten von Intel auch erforderliche Netbooks, um die mobilen Applikationen zu testen.

Das Programm setzt sich aus unterschiedlichen Initiativen zusammen, von denen die ersten mit der Ankündigung vorgestellt wurden. Fast Track 2010 vereint die ersten 250 Anwendungen, die bis 31. März bei Intel eingereicht werden und ein hierfür erstelltes Eignungsverfahren erfolgreich bestanden haben. Ihre Entwickler erhalten 500 US-Dollar, und ihre Anwendungen landen in Intels Anfang des Jahres erstmals vorgestelltem Online-Marktplatz AppUpCenter.

Eine zweite Kampagne honoriert die ersten 100 Anwendungen, die bis 31. März bei Intel eingehen und den Validierungsrichtlinien entsprechen, indem sie für die Dauer von vier Monaten einen Bonus bekommen. Das bedeutet – unabhängig davon, ob die Apps kostenlos sind oder nicht –, dass jeder Download einer Anwendung mit zwei US-Dollar belohnt wird. Intel setzt hier allerdings die Grenze von 5000 US-Dollar für kostenlose und 25.000 US-Dollar für kostenpflichtige Applikationen.

Außerdem startet der Chip-Hersteller am 9. März eine zweite Auflage der "Intel Atom Developer Challenge", eines Wettbewerbs, in dem innovativen Applikationen für Atom-basierte Netbooks prämiert werden. (ane)