Der weltweite Chipmarkt zieht weiter an

Im Januar wurden weltweit Chips im Wert von 15,55 Milliarden US-Dollar verkauft. Das sind weniger als im Vormonat, aber mehr als im Vergleich zum Januar 2003.

vorlesen Druckansicht 3 Kommentare lesen
Lesezeit: 2 Min.
Im Januar wurden weltweit Chips im Wert von 15,55 Milliarden US-Dollar verkauft. Das sind 3 Prozent weniger als im Dezember 2003, aber 26,6 Prozent mehr als im Januar 2003. In diesem Zeitraum erlebte die Region Asien/Pazifik mit 34 Prozent das größte Wachstum, gefolgt von Japan mit 32 Prozent. In Amerika und Europa wuchs der Markt hingegen lediglich um 19,5 und 14,8 Prozent.
Die Entwicklung entspreche zyklischen Mustern, teilt die Semiconductor Industry Association (SIA) mit. "Seit mehr als zehn Jahren sind die Verkäufe im Januar geringer als im Dezember gewesen -- nur nicht im Boomjahr 2000", sagte SIA-Präsident George Scalise. "Wir erwarten für 2004 weiterhin ein Wachstum von 19,4 Prozent." Das sei getragen von guten Vorhersagen für die Bereiche Kommunikation, Computer und Verbraucher.
Der Umsatz auf dem weltweiten Chipmarkt im Januar 2004
in Milliarden US-Dollar
Im Vormonatsvergleich
Region Dezember
2003
Januar
2004
Veränderung
Amerika3,032,94-3,2 %
Europa3,112,95-4,9 %
Japan3,723,60-3,2 %
Asien/Pazifik6,186,07-1,8 %
gesamt16,0315,55-3,0 %
Im Vergleich zum Januar 2003
Region Januar
2003
Januar
2004
Veränderung
Amerika2,562,9414,8 %
Europa2,472,9519,5 %
Japan2,733,6032,0 %
Asien/Pazifik4,536,0734,0 %
gesamt12,2815,5516,6 %
Quelle: SIA