Auch die Neue Elsa hinterlässt nur verbrannte Erde
Der Insolvenzverwalter kommt zu dem Schluss, dass kein Insolvenzverfahren eröffnet werden kann.
Rund zwei Jahre nach dem Ende des Aachener Grafik- und ISDN-Spezialisten Elsa gehen auch beim mittlerweile insolventen Nachfolger Neue Elsa AG die Lichter aus. Die Aachener Zeitung berichtet, kommt Insolvenzverwalter Heinrich C. Friedhoff in seinem Gutachten über das Unternehmen zu dem Schluss, dass mangels "Masse" kein Insolvenzverfahren eröffnet werden könne.
Auf fast sechs Millionen Euro habe sich nach Friedhoffs Berechnungen der Schuldenberg der Gesellschaft aufgetürmt, heißt es weiter in dem Bericht. Folgt das Gericht dem Gutachten, wird die Firma liquidiert und aus dem Handelsregister gelöscht. Wenig Hoffnung also für die Mitarbeiter der Firma, die nach dem Verkauf der Namensrechte nach Taiwan eigentlich gar nicht mehr so heißen darf. Bis zum Schluss sei nach Aussage Friedhoffs seitens der Geschäftsführung immer noch von potenziellen Investoren gesprochen worden. Aufgetaucht sei aber nie auch nur einer.
Voraussichtlicher Termin für die Zwangsversteigerung des Firmeneigentums ist der 9. März. Unterdessen gehen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Insolvenzvergehen weiter. (tol)