IBM lockt Entwicklungspartner für Unternehmenssoftware

Eine Milliarde US-Dollar investiert Big Blue in eine Strategie, um unabhängige Softwareentwickler zu gewinnen.

vorlesen Druckansicht 22 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

IBM hat auf der PartnerWorld 2004 in Las Vegas eine neue Strategie vorgestellt, mit der das Unternehmen Industrien mit branchenspezifischen Produkten beliefern will. Für die Ergänzung des bestehenden Programms ISV Advantage for Industries will Big Blue Unternehmen gewinnen, die maßgeschneiderte Software für verschiedene Branchen liefern wollen.

Zunächst zielt IBM auf die Branchen Telekommunikation, Banken, Finanzmärkte, Einzelhandel und Gesundheit. Später sollen zehn weitere Branchen hinzukommen. In die Strategie will der Computerriese 1 Milliarde US-Dollar investieren. Bislang kooperiert IBM mit SAP und Peoplesoft, will nun aber offensichtlich auch mit anderen Firmen zusammenarbeiten.

Auf der Konferenz hat IBM außerdem betont, seine "On-Demand-Initiative" werde sich nach Startproblemen künftig auszahlen und das Unternehmen in diesem Bereich einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz haben. Es gebe eine wachsende Nachfrage nach flexiblen Lösungen. Zum On-demand Operating Environment gehören unter anderem Linux, die Java 2 Enterprise Edition, Lotus, WebSphere Business Integration und Tivoli Intelligent Orchestrator. (anw)