Disney-Chef Eisner muss Teil seiner Macht abgeben
Etwa 43 Prozent der Aktionäre stimmten gegen Eisner.
Nach Kritik an seiner Führungskompetenz haben auf der Aktionärsversammlung des Unterhaltungskonzerns Disney rund 42 Prozent der Aktionäre gegen die Wiederwahl von CEO Michael Eisner gestimmt. Der Verwaltungsrat stellte sich daraufhin zwar hinter Eisner, gab nun aber bekannt, die Ämter des Konzernchefs (CEO) und des Vorsitzenden (Chairman), die zurzeit beide Eisner innehat, trennen zu wollen.
Nach einem einstimmigen Votum wird Eisner das Verwaltungsratsmitglied George Mitchell zur Seite gestellt. US-Medien bezeichnen ihn als "Aufpasser". Erneut unterstĂĽtzte das Gremium die ablehnende Haltung Eisners zu einer Ăśbernahme durch den Kabelkonzern Comcast. (tol)