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Wegwerfrechner mit RFID-Technik

Das Stockholmer Unternehmen Cypak stellt auf der CeBIT eine RFID-Lösung vor, die sich etwa in Verpackungen für Medikamente integrieren lässt.

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  • Karsten Violka

Das Stockholmer Unternehmen Cypak stellt auf der CeBIT eine RFID-Lösung vor, die sich etwa in Verpackungen für Medikamente integrieren lässt. Der "Wegwerf-Computer" verfügt über 32 KByte Speicher und kann nach Angaben des Herstellers mehrere Druckseiten verschlüsselter Daten speichern und bearbeiten.

Intelligente Verpackungen sollen selbständig Daten speichern und verarbeiten, etwa Patienten- und Versandinformationen. In Zukunft könnten aber auch interaktive Bücher, Lotterie-Scheine und Ausweise mit der Technik arbeiten, so eine Cypak-Sprecherin.

Eine schwedische Universität verwendet die Cypak-Chips derzeit in einem Versuchsprojekt. Dabei registriert die Verpackung, wann eine Medikamenten-Dosis entnommen wurde und gibt die Informationen einem am PC angeschlossenen Scanner preis. Für die schwedische Post hat Cypak eine manipulationssichere Verpackung entwickelt, die Absender- und Empfängerdaten speichert und den Empfänger darüber informiert, ob sich jemand unbefugt an einem Paket zu schaffen gemacht hat.

c't befasst sich in der am Montag erscheinenden Ausgabe 6/2004 im Artikel "SchnĂĽffeltechnik ausgetrickst" mit der RFID-Problematik. (kav)