Internet-Sicherheitslabor der Uni Trier

Das von der Universität Trier entwickelte Tele-Lab soll eine interaktive IT-Sicherheitsausbildung mit praktischen Übungen am eigenen Computer ermöglichen.

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Von
  • Patrick Brauch

Das von der Universität Trier entwickelte Tele-Lab soll eine interaktive IT-Sicherheitsausbildung mit praktischen Übungen am eigenen Computer ermöglichen. Das virtuelle IT-Sicherheitslabor ist auf CD und im Internet verfügbar.

Die multimedial aufbereiteten Trainingsinhalte reichen von VerschlĂĽsselung, digitaler Signatur und sicheren E-Mails ĂĽber Authentifizierung und Firewalls bis hin zur Aufdeckung von Einbruchsversuchen in Computer-Netzwerke und Schwachstellen-Tests. Die Infrastruktur des Tele-Lab beruht auf Linux mit zahlreichen Sicherheits-Tools aus dem Open-Source-Bereich. Das System besteht aus drei wesentlichen Komponenten: Einem Webserver, einem virtuellen Labor und einer Bedienschnittstelle. Ăśber den Webserver steht ein virtueller Tutor zur VerfĂĽgung, ĂĽber den der Lernende sein Sicherheitsstudium kontrollieren kann; Lernerfolge und absolvierte Ăśbungen werden auf dem Webserver gespeichert.

Das seit Mitte 2002 von Professor Christoph Meinel und seinem Team entwickelte Projekt soll seinen Nutzern eine realistische Arbeitsumgebung ("Live Linux System") zur Verfügung stellen, sodass das praktische Training nicht mehr durch begrenzende Simulationsmöglichkeiten eingeschränkt ist, sagt Meinel. Die Anwender können die benötigten Lehreinheiten, Werkzeuge und Programme einfach über ihren Browser aufrufen. (pab)