Microsoft dominiert auch in den Supermärkten

70 Prozent der Kassensysteme US-amerikanischer Einzelhändler laufen mit Betriebssystemen aus Redmond.

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Auch der Markt fĂĽr Kassen und Kassensysteme erholt sich in den USA. FĂĽr Hardware, Software und Peripherie wurden in diesem Bereich im vergangenen Jahr mit 7,1 Milliarden US-Dollar sechs Prozent mehr investiert als im Jahr zuvor. Die Marktforscher der IHL Consulting Group sehen auch hier ein Konkurrenzgerangel zwischen Microsoft und Linux, wobei die Redmonder hier, wie auch auf dem Markt fĂĽr Desktop-Betriebssysteme, dominieren.

Microsoft konnte am "Point of Sale" seinen Marktanteil mit Windows XP um 13 Prozent auf 54 Prozent steigern. Alle Redmonder Betriebssysteme zusammengerechnet -- mit Ausnahme von DOS -- nimmt Microsoft 70 Prozent ein. Die Konkurrenz für die Windows-Systeme besteht neben DOS auch in dem IBM-Systemen der 4690-Serie oder beispielsweise diversen Unix-Derivaten, BeOS oder Mac OS. Auch Linux konnte seinen Anteil steigern, nämlich um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings sei die Entwicklung für das freie Betriebssystem gehemmt durch mangelnde Verfügbarkeit bei speziellen Treibern und juristische Gefechte, initiiert durch die SCO Group. Für Linux gab IHL bislang keinen Gesamtmarktanteil bekannt.

Für das laufende Jahr erwarten die Marktforscher für Kassensysteme ein Wachstum von 15 Prozent und für 2005 von 12 Prozent. Es gebe viele Unternehmen, die ihre zehn bis zwölf Jahre alten Kassen gegen neue eintauschen wollten, heißt es. Insgesamt erwarten sie für die laufenden drei Jahre gute Impulse für die Hersteller von Kassensystemen und Software. (anw)