Global Crossing profitiert durch Insolvenz

Der Glasfasernetzbetreiber konnte seinen Schuldenberg bis auf 200 Millionen US-Dollar abbauen.

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Von
  • Roy Reger

Der Glasfasernetzbetreiber Global Crossing ist aus seinem Insolvenzverfahren im Dezember 2003 entlassen worden. Im Jahr 2001 hatte das Unternehmen Verbindlichkeiten von elf Milliarden US-Dollar. Dieser Schuldenberg konnte bis auf 200 Millionen US-Dollar abgebaut werden.

Global Crossing hat nun vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2003 bekannt gegeben. Demnach setzte das Unternehmen im operativen Geschäft im vergangenen Jahr 2,93 Milliarden Dollar um. Im Jahr 2002 hat man 3,12 Milliarden US-Dollar umsetzen können. Das EBITDA konnte auf zwölf Millionen US-Dollar gesteigert werden. Ein Jahr zuvor war es noch ein Minus von 297 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen hat einen Nettogewinn in Höhe von 24,73 Milliarden Dollar verbucht. Darin enthalten waren allerdings Erlöse in Höhe von 24,84 Milliarden US-Dollar durch Umstrukturierungen.

Im vierten Geschäftsquartal erzielte Global Crossing einen Umsatz von 719 Millionen US-Dollar, gegenüber 765 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. Das EBITDA lag im Schlussquartal bei 13 Millionen US-Dollar. Ein Jahr zuvor war es im gleichen Zeitraum 62 Millionen US-Dollar. Im vierten Quartal erzielte der Glasfasernetzbetreiber einen Nettogewinn von 24,879 Millarden US-Dollar. Durch die Restrukturierungsmaßnahmen sind 24,882 Milliarden US-Dollar im Nettogewinn inbegriffen.

Für das Geschäftsjahr 2004 erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 2,55 und 2,7 Milliarden US-Dollar. Das EBITDA soll zwischen einem Minus von 100 und 130 Millionen US-Dollar liegen. (rro)