KPN startet großangelegtes Aktienrückkauf-Programm

Der niederländische Konzern dementiert weiterhin mögliches Interesse an einer Übernahme von mmO2

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Von
  • Torge Löding

Der niederländische Telecom-Konzern KPN will gut drei Prozent der eigenen Aktien in einem Gesamtwert von 500 Millionen Euro zurückkaufen. Zudem kündigte KPN die Tilgung von Unternehmensanleihen im Wert von 900 Millionen Euro an. In Deutschland ist der Konzern mit seiner Mobilfunktochter E-Plus vertreten. Prinzipiell sei er an weiteren Zukäufen von Mobilfunkanbietern bereit, heißt es in einer Mitteilung. Zugleich stellte KPN aber auch klar, keine weiteren Gespräche mit dem britischen Anbieter mmO2 zu führen.

In der Branche halten sich jedoch nach wie vor Gerüchte darüber, dass KPN die britische Mobilfunkfirma übernehmen möchte. Beobachter schätzen die Höhe eines möglichen Angebotes auf 16 Milliarden Euro. Eine Offerte von 9,3 Milliarden Euro hatte mmO2 Mitte Februar zurückgewiesen. (tol)