IBM will Aktivitäten in Indien ausweiten
IBM will die Anzahl der Stellen in Kalkutta bis Ende des Jahres auf 4000 aufstocken.
IBM will die Anzahl der Stellen in Kalkutta bis Ende des Jahres auf 4000 aufstocken. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Zur Zeit arbeiten demnach rund 1800 Angestellte fĂĽr IBM in Kalkutta; die Mehrzahl davon fĂĽr die Abteilung Global Services.
Die beabsichtigte Erhöhung der Beschäftigtenzahl in Indien dürfte für erneute angeregte Diskussionen über Outsourcing sorgen -- zumal es bereits im Dezember Gerüchte gab, wonach IBM im Jahr 2004 bis zu 3700 Stellen nach Indien und China verlagern will. Der Konzern hatte deshalb im vergangenen Monat angekündigt, 5000 neue Arbeitsplätze in den USA schaffen zu wollen. Kritiker bezweifeln jedoch, dass es so tatsächlich unterm Strich kommen wird. Das Wall Street Journal rechnete beispielsweise vor, dass IBM im Jahr 2003 durch diverse Outsourcing-Verträge 7450 Mitarbeiter anderer US-amerikanischer Firmen übernommen habe, aber die Gesamtzahl der US-Arbeitsplätze bei IBM nur um 2000 gewachsen sei. (wst)