Baden-Württemberg stockt IT-Förderprogramme auf

Mit der Aufstockung stehen in dem Bundesland für die kommenden fünf Jahre 28,7 Millionen Euro zur Verfügung.

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Baden-Württemberg will die Forschung im Bereich der Informationstechnologie (IT) ausbauen und seine Position im weltweiten Wettbewerb stärken. Dazu würden die Förderprogramme für die kommenden fünf Jahre um 15 Millionen Euro aufgestockt, kündigten Staatsminister Christoph Palmer und Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (beide CDU) heute in Stuttgart an. Zudem bewerbe sich Karlsruhe um ein neues Max-Planck-Institut für Unternehmenssoftware. "Die Informationstechnologie ist eine Schlüsseltechnologie für nahezu alle anderen Branchen", sagte Palmer. Gemeinsam mit der Medienbranche erwirtschafte sie mit jährlich 290 Milliarden Euro 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

Um das neue Max-Planck-Institut bewerben sich nach Frankenbergs Informationen neben Baden-Württemberg vier weitere Bundesländer: Nordrhein-Westfalen, das Saarland, Sachsen und Bayern. Alle in Deutschland wüssten, dass die Karlsruher Informatik-Fakultät die stärkste sei. Es sei aber nicht klar, ob die Max-Planck-Gesellschaft diesen Standort weiter stärke. Ein erstes Gespräch zwischen Vertretern Baden-Württembergs und der Forschungsgesellschaft soll an diesem Freitag geführt werden.

Mit der Aufstockung der IT-Förderung in Baden-Württemberg stehen nach den Angaben der Ministerien für die kommenden fünf Jahre 28,7 Millionen Euro zur Verfügung. Von den zusätzlichen 15 Millionen Euro sollen 12 Millionen in die Grundlagenforschung fließen, mit weiteren 3,2 Millionen Euro beteiligt sich das Land an einem neuen Höchstleistungsrechner für Stuttgart und Karlsruhe. (anw)