IBM Deutschland sieht Krise beendet
"2003 war für uns durch einen sehr positiven Geschäftsverlauf gekennzeichnet", sagte IBM-Deutschland-Chef Walter Raizner.
IBM Deutschland hat sich einem Bericht der Tageszeitung Die Welt zufolge von seiner Krise erholt. "2003 war für uns durch einen sehr positiven Geschäftsverlauf gekennzeichnet", sagte IBM-Deutschland-Chef Walter Raizner der Zeitung kurz vor Beginn der Computermesse CeBIT in Hannover. IBM habe Marktanteile hinzugewonnen. Das Tempo solle auch 2004 gehalten werden. Es seien die richtigen Investitionen in Wachstumsbereiche getätigt worden, die Kundenorientierung habe sich verbessert. "Wir haben die Entscheidungskompetenz der Vertriebsmitarbeiter gestärkt und neue Teams gebildet, sodass schneller und effektiver auf Kundenanforderungen reagiert werden kann", sagte Raizner.
Offenbar konnte die Deutschland-Tochter wieder die Vorgaben der amerikanischen Konzernmutter erfüllen, schreibt die Welt. Raizners Vorgänger Erwin Staudt musste vor gut einem Jahr seinen Chefposten aufgeben, weil er zwei Jahre nacheinander die Ziele verfehlt hatte. "Für uns stellte bereits die CeBIT im vorigen Jahr die Wende zum Positiven dar", sagte Raizner der Zeitung. Die diesjährige CeBIT werde zeigen, dass sich nicht nur der IT-Riese IBM, sondern die gesamte Branche wieder auf dem Wachstumspfad befinde. Es ist zwar weiter Kostendisziplin angesagt, die Unternehmen investieren aber auch wieder in IT-Projekte, mit denen sie ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern können. (dpa) / (jk)