Jobo plant Neustart nach Insolvenz

Der für sein Foto-Zubehör bekannte deutsche Hersteller Jobo hat einen Insolvenzantrag gestellt, plant aber bereits einen Neuanfang.

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Von
  • Carsten Meyer

Der deutsche Fotozubehör-Hersteller Jobo ist insolvent, will aber nach überstandener Krise neu durchstarten. Gründe für den beim Amtsgericht Köln gestellten Insolvenzantrag nannte die Firma nicht. Das traditionsreiche Unternehmen aus Gummersbach wurde bereits 1923 von Johannes Bockemühl gegründet und befindet sich noch immer in Familienbesitz; weltbekannt wurde es durch Filmlabor-Bedarf und -Zubehör wie die berühmte schwarze Jobo-Schütteldose. In den letzten Jahren verlegte man das Geschäftsfeld zunehmend auf Consumer-Produkte wie digitale Bilderrahmen, Kartenleser und Digitalkamera-Accessoires. (cm)