Fujitsu Siemens sieht sich auf gutem Kurs
Fujitsu Siemens, deutsch-japanisches Jointventure mit Sitz in den Niederlanden, sieht sich auf dem richtigen Kurs.
Fujitsu Siemens (Halle 1, Stand 5e2), deutsch-japanisches Jointventure mit Sitz in den Niederlanden, sieht sich auf dem richtigen Kurs. CEO Adrian v. Hammerstein kündigte auf der traditionellen CeBIT-Konferenz seines Unternehmens einen erwarteten Vorsteuer-Gewinn von 57 Millionen Euro für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr an.
Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Unternehmen sein Ergebnis damit um mehr als 600 Prozent steigern. Der Umsatz blieb nahezu konstant bei 5,320 Milliarden Euro gegenüber 5,337 Milliarden Euro im Vorjahr. Der verbesserte Erlös kommt durch eine Senkung der operativen Ausgaben und Kosten zustande.
In einem schwierigen Markt mit Umsatzrückgängen in vielen Bereichen konnte Fujitsu Siemens (FSC) sich besser entwickeln als die Konkurrenz. Doch durch den schwachen Dollarkurs bringen auch steigende Verkaufsstückzahlen nicht mehr automatisch ein Euro-Umsatzplus.
Starkes Wachstum sieht FSC wie seit einigen Jahren schon in den Bereichen Business Critical Computing -- also professionellen Servern, Storage-Systemen und Komplettlösungen wie für mySAP -- und bei den Mobilprodukten. Relativ am stärksten war das Absatzwachstum bei den Notebooks für Privatkunden (Amilo-Baureihe) mit satten 35 Prozent; die Business-Mobilgeräte legten immerhin noch um 9 Prozent zu. Rückgänge waren bei den Profi- (minus 13 Prozent) und Heimrechnern (minus 31 Prozent) zu verzeichnen, was vor allem mit dem starken Preisverfall zu tun habe.
Die Unix-Server (Primepower mit SPARC64-Prozessoren) verzeichneten bei FSC ein Plus von 4 Prozent, die Server mit Intel-Prozessoren verkauften sich im gleichen MaĂźe schlechter. Die von IDC ermittelten Zahlen fĂĽr Westeuropa zeigen allerdings einen allgemeinen UmsatzrĂĽckgang bei den Intel-Architecture-Servern von 11Â Prozent. (ciw)