US-Börsenaufsicht fordert Geldstrafe für Lucent
Der Telekommunikationsausrüster soll bei Ermittlungen wegen des Verdachts auf Bilanzmanipulationen zu wenig kooperiert haben.
Die US-amerikanische Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) fordert von Lucent Technologies eine Geldstrafe von 25 Millionen US-Dollar. Die Strafe werde nicht wegen eventueller Gesetzesverstöße gefordert, sondern wegen mangelnder Kooperation mit den Ermittlern. Es bleibe ansonsten bei dem Ergebnis der bisherigen Ermittlungen, teilt Lucent mit.
Ende Februar 2003 hatte sich Lucent mit der SEC geeinigt. Der Telekommunikationsausrüster stand unter Verdacht, Bilanzen manipuliert zu haben, musste seinerzeit aber kein Bußgeld zahlen und bekam auch keine anderen Strafen aufgebrummt. Auch musste Lucent die überprüften Bilanzen nicht neu darlegen. Lucent zeigt sich nun von der SEC enttäuscht, will aber die Strafe zahlen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Weiter wollte das Unternehmen keinen Kommentar abgeben. (anw)