Bremen schließt Abkommen zur Entwicklung mobiler Telekommunikation
Mit den Vereinbarungen mit T-Mobile und Microsoft soll "eine langfristige und zielgerichtete Partnerschaft im Bereich der mobilen Technologien begonnen werden".
Bremen will bei der Entwicklung und Anwendung mobiler Telekommunikation seine Vorreiter-Rolle ausbauen. Das Land hat dazu heute auf der CeBIT Kooperationsverträge mit T-Mobile Deutschland und mit Microsoft Deutschland geschlossen. Mit den Vereinbarungen solle "eine langfristige und zielgerichtete Partnerschaft im Bereich der mobilen Technologien begonnen werden", sagte Bremens Bürgermeister Hartmut Perschau bei der Vertragsunterzeichnung.
Kooperationsverträge mit der Deutschen Telekom und mit Microsoft zum Aufbau von Sendern und weiterer Voraussetzungen für die bewegliche Telekommunikation hat das Land bereits. Jetzt gehe es um die Einführung mobiler Telekommunikation in Unternehmen und Behörden auf der Basis der UMTS-Technologie, erläuterte ein Sprecher der beteiligten Bremer Investitionsgesellschaft (BIG).
Die neuen Vereinbarungen sind mit einem 2001 gestarteten Förderprogramms für moderne Informationstechnologien unter dem Namen bremen in time verknüpft. Dafür wendet das Land insgesamt 50 Millionen Euro auf. Die bereits bestehenden Verträge mit der Telekom und mit Microsoft sind sind nach den Angaben des Landes mit insgesamt 30 Millionen Euro dotiert. Dabei bringen Land und Vertragspartner jeweils die Hälfte auf. T-Mobile habe dem Land zusätzlich eine Stiftungsprofessur zugesagt, teilte Perschau mit. (anw)