IBM Deutschland zieht positive CeBIT-Bilanz
Bereits nach zwei CeBIT-Tagen hat IBM eine positive Bilanz gezogen.
Bereits nach zwei CeBIT-Tagen hat IBM eine positive Bilanz gezogen. "Es herrscht ein guter Optimismus auf der Messe", sagte IBM-Deutschland-Chef Walter Raizner in einem dpa-Gespräch am Samstag in Hannover. "Der Tenor ist optimistisch, potenzielle Kunden sind da, es tut sich was." Allein an den ersten zwei Messetagen verzeichnete IBM mit mehr als 1200 qualifizierten Kundengesprächen eine Zuwachsrate von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "Eines wird hier deutlich: Die negative Grundstimmung der Deutschen ist verflogen", so Raizner. Dass die Leute wieder an sich glauben, sei auch eine Grundvoraussetzung für neue Impulse in der Wirtschaft.
Mit einem Marktvolumen von 40 Prozent sei der Mittelstand derzeit eines der Wachstumsfelder der IT-Branche. Der steigende Bedarf an IT-gestützter Infrastruktur werde unter anderem von den Finanzmärkten und der öffentlichen Verwaltung getrieben. "Aber auch in den öffentlichen Bereichen gilt: Hier müssen von den Behörden entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden", sagte Raizner.
Der deutlich spürbaren Ausweitung der weltgrößten Computermesse auf die Branchen der Konsumentenelektronik steht Raizner dagegen skeptisch gegenüber. Was nicht weiter verwundert, ist IBM in diesen Industriezweig doch relativ wenig involviert. "Im Augenblick beklagen wir uns noch nicht." Die Branchen der IT-Industrie und der Consumer Electronic wüchsen natürlich zusammen. IBM wolle jedoch Informationstechnologie zeigen: "Uns geht es nicht darum, wer das beste Spielzeug hat, sondern wer die beste IT-Unternehmenslösung bietet." (dpa) / (bb)