Opera mit Spracheingabe
Eine neue Version des Browsers von Opera soll dank "ViaVoice"-Sprachtechnik von IBM auf Zuruf steuerbar sein.
Eine neue Version des Browsers von Opera soll künftig die "ViaVoice"-Sprachtechnik von IBM nutzen. Das norwegische Unternehmen präsentierte die Software heute auf der AVIOS SpeechTEK in San Fransisco. Mit dem Browser sollen Anwender per Spracheingabe auf einer Webseite navigieren, aber auch Web-Formulare ganz ohne Tippen ausfüllen können. Vorerst ist nur eine englische Windows-Version des sprachfähigen Browsers in Arbeit, die für Unternehmenskunden sowie Entwickler gedacht ist. Bei Opera sieht man das als ersten Schritt auf dem Weg zu intuitivem Surfen und flexibel bedienbaren Mobilgeräten.
Die ViaVoice-Technik ist vor allem durch die gleichnamige Diktier-Software bekannt. Der geplante Browser soll neben der Spracheingabe weiterhin auch per Tastatur und Maus bedienbar sein. Bei der multimodalen Bedienung setzt IBM auf die Auszeichnungssprache "XHTML+Voice", kurz "X+V". Anders als VoiceXML, das ausschließlich Spracheingaben ermöglicht, können Anwendungen auf der Basis von X+V eine beliebige Kombination aus akustischer Steuerung sowie Tastatur-, Maus- oder Stift-Eingaben verarbeiten. (dwi)