Telecoms setzen weltweit mehr auf Offshoring

Nach Ansicht der Beraterfirma Deloittes werden künftig weltweit etwa fünf Prozent der Telecom-Arbeitsplätze verlagert.

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Von
  • Torge Löding

Weltweit setzen Telecom-Firmen zunehmend auf Offshoring. Oberstes Ziel sei dabei die Kostensenkung und die Qualitätverbesserung des Kundendienstes, heißt es in einer Studie des Beratungsunternehmens von Deloittes. Bis 2008 sollen demnach fünf Prozent der branchenweit 5,5 Millionen Arbeitsplätze in Niedriglohnländer verlagert werden -- das wären 275.000 Stellen.

Obwohl die Telekommunikations-Branche die Offshoring-Strategie bisher noch nicht in dem Maße umgesetzt hat wie Hightech-Unternehmen und Finanzdienstleister, entwickele sich die Auslagerung von Arbeitsplätzen auch in dieser Branche zu einem wichtigen Trend, meldet Deloittes. Die befragten Unternehmen haben Offshoring-Aktivitäten bereits gestartet oder hegen definitive Pläne zur Verlagerung von Arbeitsplätzen. Deloitte befragte 42 Unternehmen aus den drei Marktsegmenten Festnetz, Mobilfunk und Kabel. (tol)