Ermittlungen gegen ehemalige Vivendi-Mitarbeiter
Hubert Dupont-Lothelain und Francois Blondet sollen den Aktienkurs des Medienkonzerns manipuliert haben.
Die französische Justiz ermittelt gegen zwei ehemalige Mitarbeiter des französischen Medienkonzerns Vivendi Universal. Hubert Dupont-Lothelain und Francois Blondet, die ehemals für die Finanzen des Unternehmens zuständig waren, sollen im Herbst 2001 mehr Aktien als erlaubt erworben haben. Dadurch soll der Aktienkurs manipuliert worden sein, heißt es in Medienberichten. Außerdem werde auch gegen einen Mitarbeiter einer Tochter der Deutschen Bank ermittelt.
US-amerikanische Kleinaktionäre hatten im Juli 2002 eine Sammelklage gegen den französischen Medienkonzern Vivendi Universal und den ehemaligen Vorstandschef Jean-Marie Messier eingereicht. Messier und dem Unternehmen werden falsche und irreführende Angaben über die finanzielle Lage vorgeworfen. Im Oktober 2003 hat die Pariser Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen unbekannt eröffnet. Vivendi soll für 2000 und 2001 falsche Bilanzen vorgelegt und für 2001 und 2002 falsche Informationen über die Geschäftsaussichten veröffentlicht haben. (anw)