Studie: Politik kann Weichen für Internetwirtschaft stellen

Die Politik kann der Internetwirtschaft auf die Sprünge helfen, meint das Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung. Andernfalls falle das Wachstum ähnlich verhalten aus wie bisher.

vorlesen Druckansicht 41 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Die Politik kann der deutschen Internetwirtschaft mit den richtigen Weichenstellungen in den nächsten Jahren zu einem Durchbruch verhelfen. Andernfalls falle das Wachstum ähnlich verhalten aus wie bisher, teilte das Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI) heute in Karlsruhe mit. Mit Hilfe der Politik könnten sich die auf dem Internet basierenden Wirtschaftsbereiche als Leitbranche der deutschen Wirtschaft etablieren. Die Studie (PDF) war in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW) für das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) entwickelt worden.

Besonders in fünf Bereichen besteht laut Studie für die Politik Handlungsbedarf: Der Wettbewerb bei schnellen Internetzugängen müsse vorangetrieben werden, insbesondere zwischen DSL und Kabel-TV-Netz. Das digitale terrestrische Fernsehen sollte wie geplant bis zum Jahr 2010 vollständig eingeführt werden. Neben der Wahrung intellektueller Eigentumsrechte müsse auch der Datenschutz dem digitalen Zeitalter angepasst werden. Zudem sei für Verwaltungen eine einheitliche Strategie für das E-Government erforderlich. Außerdem müsse das hohe Niveau bei der IT-bezogenen Aus- und Weiterbildung gehalten werden.

(anw)