AT&T startet in den USA Angebot für Internet-Telefonie
Voice-over-IP liegt bei den US-Telefongesellschaften im Trend.
Auch der Telecom-Konzern AT&T startet ein Angebot für Niedrigpreis-Telefonate via IP. Der Startschuss fällt in den zwei US-Bundesstaaten New Jersey und Texas. Bis Jahresende soll das Angebot in insgesamt 100 Regionen verfügbar sein. Damit folgt nun auch der größte Konzern für Ferngespräche in den USA dem Beispiel von Konkurrenten wie Time Warner, die bereits auf Voice-over-IP setzen. Kunden des AT&T-Angebots benötigen einen Breitband-Internet-Zugang; im ersten halben Jahr können sie dann für knapp 20 US-Dollar im Monat unbegrenzt Festnetz-Telefonate führen, ab dem siebten Monat soll das Angebot dann knapp 40 Dollar im Monat kosten. Dazu kommen dann noch die Kosten für DSL oder den Kabelanschluss.
Damit liegt AT&T preislich etwas über dem Angebot des Start-up Vonage, das zurzeit etwa 130.000 Kunden mit VoIP versorgt. Time Warner berechnet für seinen ähnlichen Dienst im Bundesstaat Maine knapp 50 Dollar. Nach aktuellen Erhebungen verfügen in den USA zurzeit gerade einmal 20 Prozent der Haushalte über den für VoIP notwendigen Breitband-Internet-Anschluss. (tol)