GFT-Chef sieht Licht am Ende des Tunnels

Im vergangenen Jahr konnte der IT-Dienstleister seine Schulden verringern.

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  • dpa

Der IT-Dienstleister GFT hat im vergangenen Jahr seine Verluste deutlich reduziert und erwartet in diesem Jahr ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). "Nach drei Rezessionsjahren sehen wir Licht am Ende des Tunnels", sagte GFT-Vorstandschef Ulrich Dietz am Dienstag in Stuttgart. GFT hatte 2003 den Verlust vor Zinsen und Steuern von 34 auf knapp 14 Millionen Euro reduziert. Der Jahresfehlbetrag lag mit 17,7 Millionen Euro um rund elf Millionen unter dem des Jahres 2002.

Dietz glaubt, dass sein Unternehmen im laufenden Jahr dank des straffen Kostenmanagements und zahlreicher neuer Projekte beim Jahresergebnis die Null-Linie erreichen könnte. Eine Umsatzprognose wollte er nicht geben und rechnet eher mit einer Stagnation. 2003 war der Umsatz um elf Prozent auf 138,1 Millionen Euro gesunken. Rund 77 Prozent des Umsatzes macht GFT mit der Deutschen Post und der Deutschen Bank. Besonders stolz ist man bei GFT auf die Entwicklung der digitalen Briefmarke für die Deutsche Post AG, die sich auch als Exportschlager erweise.

Dietz verwies darauf, dass sich der Personalaufbau im Ausland fortsetzen werde, wo die Kosten deutlich niedriger lägen. GFT hat bis Ende März in einem Jahr rund 190 seiner Stellen in Deutschland abgebaut. Von den jetzt noch 1058 GFT-Mitarbeitern sind heute über 600 im Ausland tätig, vor allem in Spanien. (dpa)/ (tol)