Datenleck bei der japanischen Polizei

Die Polizei von Kyoto musste zugeben, dass Akten mit Ermittlungsdaten im Internet verfĂĽgbar sind.

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Von
  • Wolfgang Stieler

Die Polizei von Kyoto musste zugeben, dass Akten mit Ermittlungsdaten im Internet verfĂĽgbar sind. Nach internationalen Presseberichten sind die Daten vermutlich ĂĽber ein P2P-Netzwerk in die Ă–ffentlichkeit gelangt.

Laut der japanischen Tageszeitung Daily Yomiuri soll es sich insgesamt um 19 Dokumente handeln, in denen die Namen von insgesamt 20 Personen genannt werden. Allerdings sind nur 11 dieser Personen real, da der junge Beamte, der im Bezirk Sakyo seinen Dienst verrichtet hat, zu Ausbildungszwecken auch fiktive Ermittlungsakten angelegt hat.

Die Polizei von Kyoto entschuldigte sich fĂĽr den Vorfall. Normalerweise verbieten die Vorschriften, dass Dientscomputer fĂĽr private Zwecke verwendet werden. Der junge Polizist, der fĂĽr das Datenleck verantwortlich sein soll, verfĂĽgte jedoch ĂĽber eine Sondergenehmigung. (wst)