Elsa spricht nun Chinesisch
Das europäische Hauptquartier der ganz neuen Elsa soll in Würselen entstehen.
Auferstanden aus Ruinen? Ab sofort gibt es wieder aktuelle Elsa-Grafikkarten. Diese kommen nun aber nicht mehr aus Aachen, sondern aus Taiwan. Dort hat sich im Jahr 2003 die Elsa Technology Inc. gegründet, welche die Markenrechte an Elsa zuvor von Thomas Georg, Insolvenzverwalter der ursprünglichen Elsa AG, gekauft hatte. Für den Aachener Elsa-Neustart, die Neue Elsa, hatte dies ein größeres Problem dargestellt. Anfang März war auch die Neue Elsa gescheitert.
Die taiwanische Elsa wird nicht nur Firmensitze in Seoul und Peking betreiben, nach einem Bericht der Aachener Zeitung soll sich das europäische Hauptquartier in der Stadt Würselen befinden.
Während in Würselen die Vorbereitungen für den Neustart laufen, geht das juristische Nachspiel der beiden bisherigen Firmenpleiten weiter. Oberstaatsanwalt Robert Deller bestätigte der Aachener Zeitung, das seine Kollegen bei der Neuen Elsa -- die nicht mehr so heißen darf -- vorstellig geworden sind. Allerdings in Sachen alte Elsa. Gesucht wurden Buchungsunterlage im Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Insolvenzvergehen gegen die Vettern Beisch. Gegen den einen (Josef Theo) und andere wird auch in Sachen Neue Elsa ermittelt. (tol)