PC-Ware ĂĽbernimmt tschechisches IT-Unternehmen

"Der nächste Schritt geht nach Osten", erklärte der Vorstandschef der Firma, die auf den Handel und die Lizenzierung von Standardsoftware, vor allem von Microsoft-Produkten, spezialisiert ist.

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  • dpa

Der Leipziger IT-Dienstleister PC-Ware will über den Zukauf profitabler Unternehmen weiter expandieren. Als erstes ist der Einstieg in den Softwarehandel in Tschechien geplant. "Der nächste Schritt geht nach Osten", erklärte Vorstandschef Knut Löschke. "Die Übernahme eines tschechischen IT-Unternehmens steht kurz vor dem Abschluss." Einzelheiten nannte Löschke nicht.

Die Konzernkasse sei für weitere Übernahmen gut gefüllt, betonte der Vorstandsvorsitzende der PC-Ware AG. "Die Präsenz in Nord- und Südwesteuropa haben wir nach wie vor im Auge und warten auf die passende Gelegenheit." Jüngste Erwerbung ist die Sächsische Hard- und Software GmbH (SHS). Die Dresdner Firma gehört seit Donnerstag zum Systemhausbereich des Unternehmens.

Der börsennotierte Leipziger Konzern mit Tochtergesellschaften in acht europäischen Ländern macht sein Hauptgeschäft mit dem Handel und der Lizenzierung von Standardsoftware, vor allem von Microsoft-Produkten. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2003/2004 (31. März) setzte PC-Ware 183 Millionen Euro um, 92 Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Steuern ging auf 1,05 Millionen zurück. Die Jahresbilanz 2003/2004 soll am 30. Juni vorgestellt werden. "Wir schließen das alte Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen ab", kündigte Löschke jetzt an.

Vor einigen Wochen war PC-Ware eine Partnerschaft mit dem kanadischen Lizenzgroßhändler Softchoice (Toronto) eingegangen. Beide Unternehmen wollen in der Beschaffung, Verwaltung und vor allem Betreuung von international tätigen Großkunden zusammenarbeiten, unter anderem auch in Asien. (dpa) / (jk)