US-Sicherheitsexperten fordern bessere Ausbildung für Softwareentwickler
Der dritte Report der National Cyber Security Partnership (NCSP) befasst sich mit der Sicherheit über den gesamten Lebenzyklus von Software.
Die National Cyber Security Partnership (NCSP) fordert in ihrem aktuellem "Security Across the Software Development Life Cycle" eine bessere Ausbildung der Entwickler. Der Bericht befasst sich insbesondere mit dem Lebenzyklus von Software. Sicherheit müsse sich über die gesamte Lebensspanne eines Software-Produktes erstrecken. Jeder Abschnitt der Spanne, angefangen vom Design und Spezifikation, über die Implementierung und Tests bis hin zum Patch-Management soll unter den Gesichtspunkten der IT-Sicherheit bearbeitet werden.
Die Arbeitsgruppe hat zur Definition entsprechender Empfehlungen vier Untergruppen gebildet, die sich mit Schulung von Entwicklern und Anwendern, Softwareprozessen und Patchen beschäftigen. Die vierte Gruppe -- Incentive Subgroup -- will ein Programm erarbeiten, um Herstellern das Entwickeln von sicherer Software schmackhaft zu machen. Dazu sollen Preisverleihungen und Zertifizierungen gehören. Daneben stellt man auch die Idee vor, die Sicherheit einzelner Softwaremodule als Messlatte für die weitere Karriere der jeweiligen Entwickler heranzuziehen.
Die vergangenes Jahr gegründete Arbeitsgruppe hat sich die Verbesserung der Cyber Security der US-amerikanischen Informationsinfrastruktur zum Ziel gesetzt. Mitglieder sind diverse Sicherheitsexperten aus Forschung, Lehre und Industrie, sogar Vertreter der National Security Agency finden sich in der Gruppe. Die Vorsitzenden der Gruppe sind Ron Moritz von Computer Associates und Scott Charney von Microsoft. Ähnliche Ziele wie die NCSP verfolgen die Cyber Security Industry Alliance (CSIA) und der Global Council of CSOs
Siehe dazu auch: (dab)
- Report der National Cyber Security Partnership