T-Online streicht Aktienoptionen
Die fĂĽr Aktion-Optionen von Managern reservierten 46,6 Millionen Bezugsrechte von T-Online-Aktien sollen nicht mehr ausgegeben werden.
T-Online will Vorstand und Aufsichtsrat künftig mehr Freiheiten einräumen und Aktienoptionen für Führungskräfte streichen. Das geht aus der Einladung zur Hauptversammlung des Konzerns hervor, die am 19. Mai in Köln stattfinden soll. Der Aktienoptionsplan für rund 540 Manager war von Aktionärsvertretern stark kritisiert worden, nun soll er -- wie schon bei der Konzernmutter Deutsche Telekom -- zur Gänze weichen. Die für Optionen reservierten 46,6 Millionen Bezugsrechte von T-Online-Aktien sollen nicht mehr ausgegeben werden.
Die Hauptversammlung soll zudem die bereits in den vergangenen Jahren erteilte Ermächtigung des Unternehmens zum Erwerb von bis zu zehn Prozent der eigenen Aktien verlängern. "Konkrete Pläne für das Ausnutzen dieser Ermächtigung bestehen nicht", heißt es in der Einladung zu dem Aktionärstreffen. Eine Dividende will das Unternehmen, das im vergangenen Jahr erstmals profitabel wirtschaftete, frühestens für das laufende Geschäftsjahr zahlen. (tol)