Linux-Distributoren reagieren auf Sicherheitsstudie

Debian, Mandrake, Red Hat und Suse haben gemeinsam den Forrester-Bericht zur Sicherheit von Linux und Windows kritisiert. Forrester kam darin zu einem guten Ergebnis fĂĽr Windows.

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Von
  • Mattias Hermannstorfer

Die Firmen beziehungsweise Projekte hinter den Linux-Distributionen Debian, Mandrake, Red Hat und Suse haben in einem gemeinsamen Statement den Forrester-Bericht zur Sicherheit von Linux und Windows kritisiert. Darin kam Forrester zum Schluss, nur Debian und Microsoft reagierten ausreichend schnell auf SicherheitslĂĽcken.

In der Antwort bemängelten Suse & Co. eine fehlende Gewichtung der Sicherheitslecks nach Relevanz für den Benutzer. Die Lecks seien je nachdem, auf welchen Security-Listen sie erschienen seien, in Sicherheitsklassen eingeteilt worden. Dies sei unzulässig, da die verschiedenen Listen selbst keine Gewichtung vornähmen. Somit sei der Nutzen der Studie für die Benutzer zweifelhaft. Weiter heißt es in der Reaktion der Linux-Distributoren, dass ihre Sicherheitsteams sich bemühten, die Auswirkungen auf die Benutzer genau abzuschätzen und bei großer Gefahr innerhalb von Stunden zu reagieren. (mhe)