Ericsson bekommt Großaufträge aus China

Der schwedische Mobilfunkausrüster beliefert China Mobile und China Unicom mit Netzwerktechnik im Volumen von 1,8 Milliarden US-Dollar.

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Der schwedische Mobilfunkausrüster Ericsson hat mit den Mobifunkunternehmen China Mobile und China Unicom jeweils Rahmenvereinbarungen für den Ausbau ihrer Netze geschlossen. Zusammen ergeben sie ein Auftragsvolumen von 1,8 Milliarden US-Dollar (1,3 Milliarden Euro), teilt Ericsson mit.

China Mobile soll von Ericsson mit einem Funkzugangsnetz und einer Mobilfunkstation der Serie RBS 6000 beliefert werden, die mehrere Standards unterstützt. Dadurch soll die Netzkapazität erhöht, das Internet Protocol implementiert und dazu beigetragen werden, dass China Mobile seine Energieeinsparungsziele erreicht.

China Unicom will mit Hilfe der Technik HPSA Evolution (HSPA+) sein 3G-Netz beschleunigen. Außerdem liefert Ericsson IP-Router, die Glasfasertechniken GPON (Gigabit Passive Optical Network) und 40G WDM sowie ein IP Multimedia Subsystem. Beide Rahmenverträge sollen in diesem Jahr umgesetzt werden. (anw)