Euronics-Konzept soll TK-Umsätze anschieben
Das neue Konzept "Euronics mobile" soll den gebeutelten TK-Spezialisten unter den Euronics-Händlern helfen, die negative Entwicklung im Warensortiment Telekommunikation zu stoppen.
(Bild:Â Euronics)
Der TK-Markt schlingert: 2009 ist er um 18 Prozent zurückgegangen. Zwar präsentiert sich Euronics mit einem Minus von 16 Prozent im zurückliegenden Geschäftsjahr 2008/2009 immer noch stabiler als der Gesamtmarkt für Telekommunikation, aber der Umsatzverlust von 190 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2007/2008 auf 159 Millionen nagt. Deshalb gibt Vorstands-Chef Benedict Kober jetzt die Parole aus: Gas geben! Mit einem neuen Konzept will er die TK-Spezialsten unter den Euronics-Händlern überzeugen. Ziel ist es, die Umsatzentwicklung für das laufende Geschäftsjahr im Segment Telekommunikation auf ein Niveau von minus 9 Prozent zu "verbessern".
"Euronics mobile" heißt das Rezept. Das Konzept vereint flexible Lösungen für die Präsentation von Produkten und Services am Point of Sale (PoS) mit einem modular aufgebauten Beilagenkonzept. Die Produkte stammen vor allem von den Partnern T-Mobile und Vodafone und werden ergänzt durch vertragsfreie Endgeräte und Festnetzlösungen. Mit dem Kundenmagnet Apple lockt Euronics speziell in Geschäfte in Top-Lagen. Und nicht zuletzt gehören alle bei Euronics gelisteten Note- und Netbooks, aber auch Produkte wie Router, Datenspeicher, Speicherkarten, Peripherie und Zubehör zum Portfolio der künftigen "Euronics mobile"-Händler. Es lebe die Konvergenz.
Mutig prognostiziert Kober schon mal 100 bis 130 Händler, die mittelfristig unter der Marke "Euronics mobile" tätig sein werden. Und: "Euronics mobile eignet sich auch für Händler, die unserer Gruppe noch nicht angehören", verspricht er. Voraussetzung allerdings sei, dass sich diese Reseller unter die Dachmarke Euronics begeben. (map)