Keine Angst vor Microsoft Search
Kurz nachdem Microsoft seine Pläne für die eigene MSN-Suchmaschine erläutert hatte, spielte ein Google-Manager eine mögliche Bedrohung für sein Unternehmen herunter.
Kurz nachdem Microsoft seine Pläne für die eigene MSN-Suchmaschine erläutert hatte, spielte ein Google-Manager eine mögliche Bedrohung für sein Unternehmen herunter. Auf der First Annual Technology Conference an der Stanford Business School sagte Salar Kamangar, man sehe auf Jahre hinaus kein fertiges Produkt bei Microsoft. Statt sich Sorgen um die Marktanteile in fünf Jahren zu machen, konzentriere sich Google auf Innovationen, die jetzt gebraucht würden.
So bietet Google ja inzwischen mehr als nur eine Suchmaschine. Mit den neuen Diensten wie dem E-Mail-System Gmail oder Hosten von Homepages hofft Google wohl schon eine Art "Google Desktop" (Danny Sullivan) etabliert zu haben, bevor Microsoft mit entsprechenden in Longhorn integrierten Diensten herauskommt.
Vom Moderator der Konferenz gefragt, ob Google mit den neuen Diensten entgegen frĂĽherer Behauptungen nun doch ein Web-Portal-Anbieter werden wolle, entgegnete Kamangar, Google sei kein Portal. Portale seien in sich geschlossene Umgebungen. Das Unternehmen leite Surfer zu den Inhalten anderer Anbieter weiter, nicht zu eigenen Inhalten. (bb)